Avocados und Mangos

Avocados und Mangos

Aufgrund des exzellenten Klimas und der orografischen Merkmale, verfügt der Gemeindebezirk Mogán über zwei Juwelen der Natur, die Avocado und die Mango. Verschiedene Sorten werden seit Jahrhunderten in seinen Tälern angebaut, und die Avocado wurde höchstwahrscheinlich von Emigranten eingeführt, die aus Südamerika zurückkehrten.

Viele der verschiedenen Avocadosorten, die heute in dem Gemeindebezirk zu finden sind, sind direkte Nachfahren derer, die aus den Händen der genannten Reisenden stammen und sind als “Land- oder Sommersorte” bekannt. Hierunter sind viele Sorten der Antillenart zu finden und die beliebteste ist wohl diejenige, die unter dem Namen “Avocado von Berruga oder von Chozas” bekannt und wahrscheinlich ein Hybrid ist, der im Gemeindebezirk angebaut wird, da er sonst nirgendwo zu finden ist.

Für lange Zeit waren es diese Sorten, die angebaut wurden und die dieser in der Gemeinde angebauten Frucht ihr Prestige gaben. Ab den 60er Jahren wurden kommerzielle Sorten (Winterfrüchte) eingeführt, die eine Umstellung des traditionellen Anbaus dieser Frucht mit sich brachten, mit regulären Anbau und hohen Ertrag. Die Namen der neu eingeführten Sorten lauten Fuerte, Pinkerton, Hass und Reed. Derzeit werden die beiden erstgenannten fast ausschließlich angebaut, aber daneben auch Exemplare der Landsorten, bei denen eine leichte Zunahme beim Anbau zu beobachten ist.

Als Qualitätsreferenz der in der Gemeinde angebauten Früchte, bekommt man inselweit die Zusatzbezeichnung “Avocado von Mogán” zu hören.

Schließlich möchten wir noch etwas über die Eigenschaften dieser Frucht erwähnen. Hervorzuheben ist der Gehalt an Vitamin B6, E, Folsäure und einfachen, ungesättigten Fettsäuren, die zur Cholesterinsenkung beitragen. Darüber hinaus senkt die Frucht den Zuckerspiegel im Blut und reduziert Herzkrankheiten und schützt gegen Prostata- und Brustkrebs. Diese Vorzüge tragen dazu, die Frucht als einen echten Juwel der Natur zu bezeichnen, die aufgrund der Bedingungen in Mogán einen privilegierten Anbauort gefunden hat.

Was den anderen Protagonisten des Landbaus in Mogán betrifft, so wurde die Mango nach der Avocado eingeführt, aber ihr Anbau nimmt insbesondere seit den 70er Jahren stetig zu. Zuerst wurden Fasersorten angebaut, die Mangos genannt wurden. Derzeit werden praktisch nur ausgewählte Sorten angebaut, die üblicherweise als Mangas bezeichnet werden: Osteen, Keith, Tolvert, Tommy Atkins, Glem. etc.

Genauso wie bei der anderen Frucht, sind es die hervorragenden klimatischen Bedingungen von Mogán, die dafür sorgen, dass nicht nur die Bäume sich prächtig entwickeln, sondern dass auch seine Frucht von ausgezeichneter Qualität ist, die dem Konsumenten viele nährstoffreiche Eigenschaften bietet: Der hohe Gehalt an Vitaminen E, C und des Provitamins A, Mineralien wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Kalium. Zu ihrem hohen Nährwert zählt ihr hoher Fasergehalt, der dazu beiträgt das Cholesterin und den Blutzucker zu senken. Darüber hinaus hat sie Folsäure, weswegen es eine ideale Frucht während der Schwangerschaft und der Stillzeit ist.

Aus allen diesen Gründen möchte Mogán diese zwei Juwelen der Natur mit den restlichen Bewohnern Gran Canarias und seinen Besuchern feiern. Deswegen hat man die Initiative ergriffen, um die Sommermangos und die Avocados im September und die Winteravocados im Dezember zu feiern – mit zwei Volksfesten, die ihrer Verbreitung dienen sollen, so dass alle Besucher diese zwei Wunder des Landbaus in Mogán direkt von den Erzeugern beziehen können.

Wir können und möchten nicht vergessen, dass obwohl die Mango und die Avocado das Rückgrat der landwirtschaftlichen Produktion der Gemeinde sind, auch andere Produkte, wie Guaven und Apfelsinen, von außergewöhnlicher Qualität sind, weil Mogán der ideale Anbauort für diese Obstsorten ist.

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